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Interessante Fakten über Geocoins

Geocoin-Wissen #1 

Wusstet ihr schon, dass es grundsätzlich 2 Arten der Herstellung bei Geocoins gibt?

Stempel
In diesem Fall wird ein Stempel mit dem "Negativ" der Coinabbildung erstellt und die Coins werden aus einer dicken Metallplatte "gestempelt/gestanzt". Das Grundmaterial ist dabei meist Bronze und hat ein höheres Grundgewicht, das sich haptisch deshalb auch höherwertiger anfühlt. Dies ist die teurere Variante, die jedoch unschlagbare Stärken bei 3d und feinen Metalllinien zeigt. Auch transparente Farben kommen hierbei deutlich schöner zur Geltung.

Gussform
Günstiger wird es beim Gussverfahren (sog. Druckguss). Dazu wird eine Gußform erstellt, in das das metallische Grundmaterial eingegossen wird. Für komplizierte Formen mit vielen Ausschnitten ist dies meist die bessere Wahl, dafür ist sie haptisch durch das deutlich geringere Gewicht etwas minderwertiger. Erkennbar ist eine Coin dieser Herstellungsart an einem leicht erkennbaren Grat an der Kantenseite. Das optische Ergebnis ist nicht schlechter als bei der gestempelten Variante und vor allem für preissensible Produktionen die häufig bessere Wahl.
 

Geocoin-Wissen #2

Wem gehört eigentlich das Design meiner Coin?

Wer sich noch nicht mit Designrecht/Urheberrecht beschäftigt hat, der wird vermutlich denken, das Design gehört automatisch demjenigen, der es in Auftrag gegeben hat. Falsch.

Zunächst ist es so, dass das Urheberrecht grundsätzlich das Design des Erschaffers schützt. Erst ein Designvertrag regelt, in wie weit Verwertungs- und Nutzungsrechte vom Urheber an den Auftraggeber übertragen werden.

Nutzungsrechte können »einfach« oder »ausschließlich« dem Auftraggeber überlassen werden. Nur bei einem "ausschliesslichen" Nutzungrecht ist gewährleistet, dass das erstellte Werk nicht anderweitig verwendet oder verkauft werden darf.

So also die REIN rechtliche Seite des Ganzen.

ABER:
Im Falle meines Shops und meiner Tätigkeit als Coindesignerin mit zahlreichen Coinproduktionen wird das Thema von mir selbstverständlich unter Berücksichtigung moralischer und persönlicher Wertstellung behandelt. Das ist mir wichtig!

Das bedeutet: wenn ich im Auftrag eine eigene Geocoin gestalte (ausgenommen Entwürfe, die nie zur Umsetzung gelangen), ist es für mich selbstverständlich, dass ich so ein persönliches Produkt nicht ohne ausdrückliche Zustimmung des Auftraggebers für meine Zwecke verwerten würde, sprich nachproduzieren oder dasselbe Design für einen anderen Auftraggeber verwenden würde. Auch wenn ich noch immer Urheberrechte daran habe!

Umgekehrt heisst das, dass der Auftraggeber die Zustimmung des Designers einholen muss, wenn er das Design anderweitig verwenden möchte, z.B. für die Erstellung von Token. Bislang habe ich allen Anfragen diesbezüglich zugestimmt.
 

Geocoin-Wissen #3

Nackedei Geocoin? Geht gar nicht!

Brüste, nackte Popos oder gar Geschlechtsteile wird man auf Geocoins vergeblich suchen - zumindest nicht auf solchen, die offiziell bei Geocaching.com trackbar sind.

Denn jedes Design muss vor der Produktion bei Groundspeak zur Prüfung eingereicht werden, sonst bekommt man keine Trackingcodes dafür. Und die Amerikaner sind sehr streng, was das angeht ;-)

Wird das GC Logo verwendet, darf es nur unverzerrt und unverändert abgebildet werden. Auch darf das (R) Circle-R daneben nicht fehlen, sonst erfolgt keine Freigabe.

Ebenfalls ein heikles Thema ist Signal, denn für den gibt es sehr strenge Vorgaben, wie er abgebildet sein darf, welche Farben dafür verwendet werden müssen und niemals (nieeemals!) dürfen seine Antennenzacken fehlen oder verdeckt sein.

Auch der Spruch "Go f**** yourself" oder "Go to hell" wurde abgelehnt.

Kein Problem dagegen ist die Abbildung von Hölle, Tod, Gerippe, Fratzen, Monstern und Waffen.


  

... wird fortgesetzt!